Archiv für die Kategorie „Kasse“
Eine Kasse würde man im Tattoo- oder auch im Nagelstudio nicht unbedingt erwarten. Doch die organisatorischen Anforderungen, die heute an jeden Unternehmer gestellt werden, machen die Anschaffung der Kassen erforderlich. Denn am Ende des Monats ist es wichtig zu wissen, wie viel Gewinn ein Unternehmen erwirtschaftet hat. Dazu gehört dann auch für diese speziellen Dienstleister, zu erfassen, wie viel Material verbraucht wurde, welche Kosten angefallen sind für Raum und Energie, welche Umsätze erzielt wurden und wie viel nach Abzug aller Kosten übrigbleibt. Eine moderne Kasse ist so flexibel programmierbar, dass zum Beispiel auch die Speicherung der Preise von Tattoos in verschiedenen Größen und Ausführungen unter Berücksichtigung des dazu nötigen Zeitaufwandes darstellbar ist. Natürlich ist dazu eine entsprechende Vorkalkulation zu erstellen. Auch die beliebten Zusatzartikel, wie Piercing Schmuck inklusive Stechen, Permanent Make Up, T-Shirts und vieles mehr können mit ihren Artikelstammdaten in der Kasse gespeichert und in Warengruppen eingeteilt werden.
Die in der Kasse gespeicherten Daten über die Tagesumsätze können in ein Warenwirtschaftssystem oder eine FiBu übertragen werden, in denen die restlichen Kostenfaktoren, Wareneingänge und alle anderen Geschäftskosten ebenfalls mit verarbeitet werden. Aus diesen Daten können dann Statistiken errechnet werden, die den Überblick über die Vorgänge im Geschäft geben. Zum Beispiel Umsätze pro Mitarbeiter, mit welchem Wareneinsatz wurde der Gewinn erwirtschaftet, welcher Kunde hat welche Umsätze gemacht, alles, was Entscheidungen für die Verbesserung des Geschäftsablaufs leichter macht.
Auch das Nagelstudio stellt große Anforderungen an die Funktionalität der eingesetzten Kassen. Da heute nicht mehr nur die Nägel gefeilt und lackiert werden, sondern eine große Kunstfertigkeit dazu genutzt wird, die kreativen Ideen der Nageldesignerin an der Kundin umzusetzen, benötigt man hier auch immer mehr unterschiedlichste Materialien. Moderne Kassen können alle angebotenen Nagelverschönerungen darstellen und registrieren. Ob Nagelverstärkung, French Laquer, Nageldesign mit oder ohne Nagelpiercing, mit Strass oder Stempel, in Acryl oder mit Gel, die Vielfalt kann über das Display verwaltet werden. Nach der Behandlung werden nur die entsprechenden Tastenfelder gedrückt und die Rechnung für die Kundin ist fertig.
Besonders kundenfreundlich ist, wenn die Kundendaten ebenfalls in der Kasse angelegt werden können. Damit weiß die Fachkraft mit einem Blick in die Kundendatei, welche Nagelbehandlungen die jeweilige Kundin hat durchführen lassen. Auch Informationen, wie die Beschaffenheit der Nägel, gewünschte Länge und Vorlieben können so genutzt werden. Die Kundin fühlt sich dadurch wesentlich persönlicher betreut. Auch im Nagelstudio ist der Vorteil des Einsatzes moderner Kassen nicht von der Hand zu weisen. Für jede Nagelverstärkung wird eine gewisse Menge an Material benötigt. Dieses Material hat seinen Preis und sollte nicht verschwendet werden. Wenn aus der Kasse die Daten in entsprechende Warenwirtschaftssoftware übertragen werden, können aus den dort errechneten Auswertungen Statistiken über Materialverbrauch pro Kundin, pro Mitarbeiterin, Umsätze pro Tag, pro Kundin oder pro Mitarbeiterin usw. erarbeitet werden. So kann eine Kasse auch für das Nagelstudio besseren Überblick über die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse ermöglichen und letztendlich dazu beitragen, den Wareneinsatz zu optimieren.
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Eine Registrierkasse ist für jedes Geschäft eine der wichtigsten Ausstattungen. Die Frage, ob man Registrierkassen gebraucht kaufen sollte, stellt sich sehr wohl, da eine gute Registrierkasse durchaus auch ihren Preis haben kann. Der Preis hängt dabei von den gewünschten Funktionen der Kasse ab. Soll die Registrierkasse hauptsächlich dazu dienen, die Preise der gekauften Artikel zu addieren und über eine Geldschublade zur sicheren Aufbewahrung des Geldes verfügen, bekommt man neue Geräte schon zu einem Preis von um die 100 Euro, die auch schon in der Lage sind, einige Warengruppen zu verwalten. Diese Kassen eignen sich zum Beispiel für kleine Kioske oder vielleicht auch kleine Boutiquen, da nur bis zu ca. 100 Artikel speichern können. Da lohnt es sich sicherlich nicht, über eine gebrauchte Kasse nachzudenken, die möglicherweise schon jahrelang im Einsatz war.
Möchte man mehr als 100 PLUs artikelgenau speichern, um den gemachten Umsatz besser nach den verkauften Waren und den zugehörigen Warengruppen unterscheiden zu können, sollte man zu einem weiter entwickelten Registrierkassen Modell tendieren. Zum Beispiel in größeren Imbissbetrieben oder Betrieben der Schnellgastronomie benötigt man Registrierkassen, die in der Lage sind, einzelne Artikel oder auch Menüs auf feste Tasten zu programmieren, damit die Bedienung der einzelnen Gäste schneller von statten gehen kann. Günstige Registrierkassen liegen mit solchen Funktionen zwischen 300 und 500 Euro. Diese Kassen können schon zwischen verschiedenen Mehrwertsteuersätzen unterscheiden, das ist zum Beispiel wichtig bei Außer-Haus Verkauf. Außerdem ist die eine oder andere Registrierkasse in diesem Preisniveau schon dazu ausgelegt, mit mehreren Bedienern zu arbeiten und auch mehrere Tische zu bearbeiten. Ein gebrauchtes Gerät ist auch hier nicht unbedingt interessant, je nach Alter des gebrauchten Gerätes hat es entsprechend weniger komfortable Funktionen und der Preisnachlass kann in dieser Preisklasse auch nicht gravierend sein.
Gebrauchte Registrierkassen würden sich möglicherweise lohnen ab einem Einkaufspreis von weit über 1000 Euro. Moderne Kassen in diesem Preissegment werden allerdings von Jahr zu Jahr immer komfortabler von der Bedienbarkeit her. Auch das Berichtswesen und die Auslesung und Datensicherung, zum Beispiel ganz unkompliziert auf USB-Stick, werden ständig verbessert und überarbeitet. Wenn man sicher sein möchte, eine Registrierkasse zu kaufen, die den neuesten Standards entspricht und auch mit den modernsten Peripheriegeräten, wie Druckern, Displays oder auch automatischen Schankanlagen kommunizieren kann, sollte man sich für eine neue Registrierkasse entscheiden. Vor allem die Kompatibilität zu Warenwirtschaftsprogramm oder anderen Back Office Lösungen sollte beim Kauf einer gebrauchten Registrierkasse erfragt werden. Wenn noch ein älteres Programm vorhanden ist und auch der zentrale PC noch etwas älteren Standards entspricht, kann es durchaus Sinn machen, sich für eine gebrauchte Registrierkasse zu entscheiden, die dem Alter entspricht. Will man aber für die nächsten Jahre investieren und detaillierteste Berichte aus den neuen Registrierkassen beziehen, sollte man sich auch über neue Kassen informieren und gut vergleichen.
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Noch vor einiger Zeit war es durchaus üblich, in Geschäften die Preise eines verkauften Artikels von einem Preisschild abzulesen und über ein einfaches Tastenfeld in die Kassen einzutippen. Die Darstellung des Kassenbons konnte keine Artikelbezeichnungen oder ähnliches auswerfen, wenn man ein fortschrittlicheres Modell besaß, war es aber immerhin möglich, den Artikel einer bestimmten Warengruppe zu zuordnen. Auf dem Tagesjournal bekam man dann einen sehr ungenauen Überblick über die am Tag getätigten Umsätze. Es war nicht möglich zu sagen, welcher Artikel am besten verkauft wird, wann die umsatzstärksten Zeiten am Tag sind. Nur die Gesamtsumme und eventuell die Umsätze der einzelnen Warengruppen waren ersichtlich. Es war aber schon möglich, den Tagesumsatz mit dem Kasseninhalt zu vergleichen. Eine recht dürftige Kontrollmöglichkeit. Der Warenbestand musste mühsam anhand einer manuellen Inventur überprüft werden. Nachbestellungen wurden getätigt, wenn ein Artikel ausverkauft oder das letzte Paket aus dem Lager geholt worden war. So kam es dann zu Zeiten, in denen bestimmte, von den Kunden gut angenommene Artikel auch schon mal für eine Weile nicht vorrätig waren. Der Kunde musste entweder wiederkommen und nach dem Artikel fragen, oder er ging gleich in ein anderes Geschäft, um dort das Gewünschte zu kaufen. Im schlechtesten Fall gefiel dem Kunden der neue Laden so gut, dass er weiter dort kaufte. Heute gibt es wesentlich vielseitigere Kassen mit genau auf das Geschäft abgestimmten Funktionen. So kann zum Beispiel im Textilhandel jeder Artikel, der verkauft wird, mittels Barcode Scanner an der Kasse eingebucht werden. Auf dem Kassenbon steht die genaue Bezeichnung des gekauften Artikels. Die in der Kasse gespeicherten Verkaufsdaten werden automatisch vom Warenbestand abgezogen. Vorher festgelegte Mindestlagerbestände für jeden Artikel ermöglichen die Errechnung von Bestellvorschlägen, so dass Ausverkäufe so gut wie nicht mehr vorkommen, falls der Artikel nachbestellt werden kann. Weitere Vorteile moderner Kassen sind die Kontroll- und Vergleichsmöglichkeiten der Umsätze über frei wählbare Zeiträume, bezogen auf Mitarbeiter, auf Warengruppen und sogar auf bestimmte Artikel. So kann festgestellt werden, welche Artikel in dem Geschäft Renner und welche Artikel Ladenhüter sind. Dementsprechend kann dann anhand der Daten aus den Kassen auf das Kundenverhalten reagiert werden und das Warensortiment angepasst werden. Der Überblick über die umsatzstarken Zeiten hilft dem Arbeitgeber, den Personaleinsatz besser und effektiver zu planen. Für umsatzschwache Zeiten können dem Personal Sonderaufgaben, wie zum Beispiel Regale neu organisieren und auswischen oder ähnliches aufgegeben werden. So wird keine Zeit einfach nur vertrödelt. Sind in einem Geschäft mehrere Kassen notwendig, ist es sinnvoll die Kassen in einem Netzwerk zu installieren. Dann tauschen sämtliche Kassen bei jedem Bedienvorgang Informationen untereinander aus. Wird ein Kunde, zum Beispiel in der Bäckerei, an mehreren Stationen bedient, ist es leicht möglich, sowohl den Bediener, als auch den Kunden von einer Kasse zur nächsten „floaten“ zu lassen. Die Daten, die per DFÜ aus den Kassen abgerufen werden, können in Warenwirtschafts- oder anderen Back Office Programmen, wie Backsoftware oder ähnlichem verarbeitet werden und so helfen, den Betrieb effizient zu steuern.
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